Aktuelle Projekte/Informationen

  Eindrucksvolle Naturführung:
„Wiesenvögel in
  den Leher Wiesen“

Am Samstag, den 25.04.2026, fand in den Leher/Dörpener Wiesen eine eindrucksvolle Naturführung statt. Bei der gemeinsamen Veranstaltung der AG Naturschutz, der Leher/Dörpener Bauern sowie des Hofes Lampen (Solawi)in den Emsauen trafen sich insgesamt 15 Teilnehmer – darunter auch einige interessierte Kinder – beim Klärwerk am Rand der Leher Wiesen. Pünktlich um 9 Uhr startete die Gruppe zu einer dreistündigen Erkundungstour, die bis zum Mittag andauerte.

Bereits nach kurzer Zeit zeigte sich die besondere Artenvielfalt der Landschaft: Gleich acht Große Brachvögel, fünf Braunkehlchen und vier Uferschnepfen konnten beobachtet werden – allesamt stark gefährdete Arten der Roten Liste (Kategorie 1). Auch drei Rohrweihen (Rote Liste 3) zogen ihre Kreise über dem Gebiet. Besonders erfreulich war zudem die Sichtung von rund 30 Kiebitzen (Rote Liste 2) sowie etwa 25 Wiesenpiepern (Rote Liste 2), die die Wiesen mit ihrem charakteristischen Gesang belebten.

Die Führung machte einmal mehr deutlich, wie gut die Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Naturschutz in den Leher/Dörpener Wiesen funktioniert. Dieses enge Miteinander – wie es bei der gemeinsamen Veranstaltung sichtbar wurde – ist ein entscheidender Faktor für den Erhalt der wertvollen Lebensräume und ihrer seltenen Bewohner.

Naturschutzzentrum "Naschkes Garten"
Neue Trockenmauer im
Teichbereich des Vorgartens

Mit großem Einsatz haben fleißige Helfer der AG Naturschutz am Samstag, den 02.05.2026, im Teichbereich des Vorgartens eine Trockenmauer errichtet. Gemeinsam wurde gestaltet, angepackt und ein wertvoller Lebensraum geschaffen. Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer für euren Einsatz.

Hier einige Fotos von der Aktion:

Bericht im EL-Kurier vom 03.05.2026:
"Kleine Wanderung, große Wirkung"

Hier geht es direkt zum Bericht im EL-Kurier!

Krötenwanderungsaktion 2026 - Abschlussbericht

Im Frühjahr 2026 führte die AG Naturschutz Papenburg erneut ihre jährliche Krötenwanderungsaktion durch. Ziel der Maßnahme war es, wandernde Amphibien sicher zu ihren Laichgewässern zu begleiten und damit einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz zu leisten.

Entlang der Emdener Straße sowie im Bereich der Bülte wurden Amphibienschutzzäune errichtet. Über einen Zeitraum von 60 Tagen kontrollierten engagierte Helferinnen und Helfer täglich zwischen 7 und 8 Uhr die Fangbehälter und brachten die Tiere sicher über die Straße.

Insgesamt konnten 694 Kröten erfasst werden – mehr als 100 Tiere mehr als im Vorjahr 2025. Zusätzlich wurden Grasfrösche, Wasserfrösche sowie zwei Teichmolche sicher zu ihren Laichgewässern transportiert.

Der Abbau der Schutzzäune erfolgte am 22. April 2026. Die erhobenen Daten werden an die Fachplattform HerpetoMap Niedersachsen gemeldet, um die Erfassung von Amphibien- und Reptilienvorkommen in Niedersachsen zu unterstützen.

Emszeitung vom 14.01.2026:
Ein Bericht von Tobias Böckermann
"Wie viel Torf fehlt wirklich?"
 

Wegen höchstwahrscheinlich zu hoher Torfentnahmemengen hat der Landkreis Emsland bereits vor einiger Zeit ein Verfahren wegen eines "möglichen Umweltverstoßes gegen die Genehmigung und das Naturschutzgesetz" gegen das Unternehmen Klasmann-Deilmann eingeleitet. Neu ist jetzt die im Dezember 2025 vom Land Niedersachsen zusätzlich eingeleitete zivilrechtliche Klage, um Schadensersatz in, wie es heißt, "niedriger einstelliger Millionenhöhe" zu fordern.
Landkreis und Land sehen, dass die von seiten des Naturschutzes und für eine Wiedervernässung erforderliche Resttorfschcht von 30-50 cm auf einer Fläche von 270ha zumindest teilweise fehlt.  Damit wäre eine Wiedervernässung gefährdet. 
Bereits Ende 2022 hat die AG Naturschutz auf diesen Tatbestand aufmerksam gemacht (siehe dazu die Berichte weiter unten auf der Seite).

 

EL-Kurier vom 11.01.2026:
"Moorsanierung in Bockhorst"

Wer den Inhalt des Artikels nachlesen möchte:
Hier geht es direkt zur Seite des EL-Kuriers!


 Jahresprogramm 2026: 

 

Zum Lesen PDF-Datei öffnen:

Zum Lesen PDF-Datei öffnen:

EL-Kurier vom 09.11.2025:
"Messergebnisse bestätigen Klimawirkung"

Wer den Text gerne nachlesen möchte:
HIER! geht es direkt zur Seite des EL-Kuriers!

Impressionen von unserem 

Apfeltag am 21.09.2025:

Der EL-Kurier berichtet in seiner Ausgabe
vom 21.09.2026 über eine Ausstellung, die ab sofort
im Naturschutzzentrum "Naschkes Garten" zu sehen ist:

"Weil das Leben im Boden beginnt"

Wer den vollständigen Text nachlesen möchte:
Hier geht es zur Originalausgabe des EL-Kuriers!

"Wie Moorboden wieder zum CO2-Speicher wird"

 

Der EL-Kurier berichtet in seiner Ausgabe vom 31.08.2025 auf einer ganzen Seite über das Klimaprojekt von Gerhard Block an der Russenstraße,
das unter Mitwirkung der Naturschutzgruppen läuft.


Hier geht es direkt zur Seite des EL-Kuriers.

Der gelernte Landwirt und Kaufmann Gerhard Block
setzt sich mit seinem „Klimaprojekt Block“
(Link zur Projektseite) überaus engagiert  für Moorrenaturierungen ein.
Nach einer langjährigen Tätigkeit als Prokurist im Torfwerk Moorkultur Ramsloh
renaturiert er heute Hochmoore –
auf eigenen Flächen, mit eigener Technik, auf eigenes Risiko!
 

Was er dabei jedoch stark bemängelt, drückt er so aus:
„CO2-Feuer auf
Niedersachsens Mooren –
und keiner löscht!“


Warum es inzwischen höchste Zeit zum Umdenken ist
und warum wichtige Maßnahmen  dennoch viel zu langsam umgesetzt werden,könnt ihr hier, in seinem ganz persönlichen Statement,  nachlesen:

2025_Klimaprojekt Block.docx
Microsoft Word-Dokument [527.8 KB]

Die AG Naturschutz unterstützt das „Klimaprojekt Block“ ausdrücklich,
da es einen wichtigen  Weg aufzeigt, um dem Klimawandel entgegenzuwirken.

EL-Kurier vom 29.06.2025:

Zur Originalausgabe des EL-Kuriers geht es Hier!

 

 


Unsere Veranstaltungen der letzten Jahre
findet ihr
 Hier!

Sommerfest 2025 im Naturschutzzentrum Naschkes Garten - ein voller Erfolg!

Am Sonntag, den 15. Juni 2025 fand unser alljährliches
Sommerfest im Naturschutzzentrum Naschkes Garten statt.

Bei herrlichem Wetter strömten rund 400 bis 500 Besucherinnen und Besucher in den Garten. Zwischen 13.00 und 17.00 Uhr boten zahlreiche Attraktionen spannende Einblicke in unsere Arbeit und luden zum Mitmachen, Staunen und Genießen ein.
In diesem Jahr stand das Thema Boden, Humus und Kompost im Mittelpunkt - ein Schwerpunkt, der auf großes Interesse stieß. Besonders die drei neu errichteten Schaukomposter mit transparenten Sichtfenstern zogen viele Besucher an.
Zahlreiche Mitmachaktionen, Führungen und Infostände rundeten das Programm ab.
Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer - und natürlich an unsere vielen Gäste!


Hier einige Eindrücke von unserem Sommerfest:

Bunte Gärten statt grauem Schotter
Wie Pflanzen unsere Gärten bereichern

Pflegeleicht, kostengünstig und immer chic? Schottergärten sind es leider nicht. Im gemeinsamen Faltblatt vom NABU und dem Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) erfahren Sie, warum ein Garten mit Pflanzen für die Natur und unser Klima immer die bessere Wahl ist und wie Sie ihn vielfältig, insektenfreundlich und pflegeleichter gestalten können. Zudem erhalten Sie Tipps, wie Sie einen Schottergarten wieder in eine Naturoase zurückverwandeln und den Pflegeaufwand im Garten reduzieren können.

Weitere Informationen im Hinblick auf eine naturnahe und pflegeleichte Gestaltung von Vorgärten findet ihr Hier!

  Mauersegler
  an der Michaelschule
- sechs zusätzliche Nistplätze!!

Die AG Naturschutz hat acht bestehende Brutplätze,
von denen im Jahr 2024 sieben besetzt waren,
um sechs zusätzliche Nistplätze erweitert.


Mauersegler – faszinierende Sommergäste

Der Mauersegler (Apus apus) ist ein Zugvogel, der jedes Jahr zwischen April und August in Europa brütet. Die Tiere verbringen den Großteil ihres Lebens in der Luft und können dort sogar schlafen. Sie ernähren sich ausschließlich von fliegenden Insekten und sind damit wichtige Schädlingsbekämpfer. In unseren Städten haben sie sich an das Leben in Gebäuden angepasst, nutzen dabei  immer seltener werdende Spalten und Hohlräume in Dächern als Brutplätze.

 

Mit dem Rückgang natürlicher Nistmöglichkeiten durch Gebäudesanierungen nimmt der Bestand der Mauersegler vielerorts ab. Umso wichtiger ist es, künstliche Nistplätze zu schaffen und den Vögeln eine sichere Umgebung zu bieten. Die AG Naturschutz und die Michaelschule leisten hiermit einen wertvollen Beitrag zum Artenschutz und hoffen, dass die neuen Brutplätze bereits in der nächsten Brutsaison rege genutzt werden.


Videos, die mit einer eingebauten Kamera
im Inneren eines der  Nistkästen gemacht wurden:


 

Hier geht es weiter zum:
Mauerseglerprojekt Michaelschule!

"Zu wenig Torf für die Wiedervernässung"
Hat Unternehmen im Moor Esterweger Dose gegen Genehmigung verstoßen oder sind es Folgen des Klimawandels?
Pressebericht in der Ems-Zeitung am Samstag, den 31.12.2022
(von Dirk Fisser und Tobias Böckermann)

 

Hier geht es zum Originalbericht in der Ems-Zeitung:

"Moor in Gefahr -
Zu viel Torf abgebaut?"

Naturschutzbund widerspricht Unternehmer:
"Zustand der Esterweger Dose ist ein Skandal"
Pressebericht in der Ems-Zeitung am Montag, den 02.01.2023
(von Tobias Böckermann)

 

Hier geht es zum Originalbericht in der Ems-Zeitung:

Neues Hochmoorgebiet soll entstehen
Gemeinsam 30 Tonnen Torfmoose ausgebracht
Etwa 30 Helfer, die meisten von der Arbeitsgemeinschaft der Naturschutzverbände, hatten sich auf einer rund
20 000 m² großen Fläche am Russenweg eingefunden, um dort durch das Ausbringen von Torfmoosen für die Entstehung eines neuen Hochmoorgebietes zu sorgen. Dadurch sollen pro Jahr und pro Hektar etwa 25 Tonnen Kohlendioxid eingespart und damit ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. 
Die Fläche gehört dem Ramsloher Landwirt Gerhard Block. Das auf der Fläche neu entstehende Hochmoor führt zur Vergabe von Öko-Punkten, die z.B. von Firmen oder Kommunen für Kompensationsmaßnahmen dringend benötigt und an diese weitergegeben werden können.
Bis das Hochmoor sich entwickelt hat, dauert es allerdings noch einige Jahre. Dann wird es aber auch dazu beitragen, dass wieder viele Hochmoor-typische Pflanzen- und Tierarten dort zu finden sind.

Bedeutender Naturraum:
Esterweger Dose!

Die Weite des Moores ist das Überragende. Hier finden viele seltene Vogelarten einen Lebensraum. Meist ist die Vernässung wichtig, aber auch Trockenbereiche sind erwünscht, wie z.B. für den seltenen Sandregenpfeifer (Rote Liste 1).

Die Esterweger Dose wird immer mehr zu einer Attraktion im Nordwesten Deutschlands. Zurzeit werden Managementpläne für das gesamte Gebiet erstellt, zu denen auch unsere Meinung gefragt ist.

 

Mehr zu diesem bedeutenden Naturraum hier:
Esterweger Dose!

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NABU-Mitgliedschaft, Tierschutz, Nisthilfen
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Telefon 0 59 31 / 4 09 96 30
Mo. 16-18 Uhr, Di. 10-12 Uhr

Akuelles aus Niedersachsen:

NABU Niedersachsen Journal 1/2026 (Thu, 05 Mar 2026)
>> Mehr lesen

Amphibien wandern wieder (Sun, 22 Feb 2026)
>> Mehr lesen

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